So entwickeln Sie eine großartige Firmenkultur

Unabhängig davon, für welches Unternehmen Sie arbeiten: Es ist nie zu spät, bestimmte Elemente Ihrer Firmenkultur neu zu definieren. Es gibt drei Mal so viele Stellen für Programmierer wie Kandidaten. Bei so einer großen Nachfrage spielt die Kultur in Ihrer Arbeitsumgebung eine wichtige Rolle dabei, sich von der Konkurrenz abzuheben. Alle Bewerber, die sich bei Ihnen vorstellen, sollten einen positiven, nachhaltigen Eindruck gewinnen. Um dies zu erreichen, muss Ihre Unternehmenskultur in allen Aspekten spürbar sein – von der Büro-Organisation bis hin zur Struktur der Meetings. Hier sind einige Tipps, wie Sie beginnen können.

Das große Ganze:

Setzen Sie sich ein übergreifendes Ziel.

Ermitteln Sie das Hauptziel Ihres Unternehmens und suchen Sie Kandidaten, die die gleichen Ziele haben. So fördern Sie die Mitarbeiterbindung und stellen sicher, dass alle im Team mit ganzem Herzen bei der Sache sind – und nicht nur solange, bis sich ein neues, scheinbar attraktiveres Angebot ergibt. Bei Stack Exchange ist es unsere Mission, das Internet zu einem besseren Ort zu machen und Expertenantworten auf Ihre Fragen zu vermitteln. Wenn ein Kandidat von dieser Idee nicht begeistert ist, dann wissen wir, dass er nicht seinen vollen Einsatz bringen wird, um dieses Ziel zu erreichen.

Geben Sie den Mitarbeitern etwas, das sie verbindet.

Finden Sie für jede Persönlichkeit die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Die berufliche Zusammenarbeit gelingt besser, wenn sich die Mitarbeiter persönlich kennen. Das kann auf verschiedene Weise geschehen. In unserem Büro gibt es einen Taco-Tag, an dem wir gemeinsam Mittagessen. Wir feiern auch Geburtstage von Kollegen, freuen uns über unser steigendes Ranking als Top-Website in den USA und lieben unsere Firmen-T-Shirts mit unserem Maskottchen, dem Einhorn. Wir haben zwar nicht immer nur Spaß, aber wir arbeiten auch nicht, ohne gemeinsam zu lachen.

Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, sich weiterzubilden.

Wenn Ihr Team etwas Neues lernt, wird die Arbeit nicht langweilig. Bieten Sie Schulungen, Konferenzen, Brown-Bag-Lunches (interne Veranstaltungen, bei denen ein Mitarbeiter den anderen eine Technologie vorstellt), kostenlose Bücher und Fachzeitschriften an. Wir geben unseren Mitarbeitern auch gelegentlich Freiheiten bei der Arbeit. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, etwas Verrücktes zu tun – auch wenn es nur ein einwöchiges Projekt ist, das nicht gelingt. Ermöglichen Sie es Programmierern, nur zum Spaß an verschiedenen Sprachen zu arbeiten, und fördern Sie Experimente, um zu zeigen, dass Sie ihre Ideen wertschätzen.

Seien Sie wählerisch bei der Auswahl neuer Mitarbeiter.

Zeit ist Geld und beides möchten Sie nicht vergeuden. Vermeiden Sie bei der Auswertung von Kandidaten die weniger attraktiven Bewerber, die sich seit Monaten auf allen möglichen Stellenportalen tummeln. Halten Sie stattdessen Ausschau nach Kandidaten, die in ihrem derzeitigen Team herausragende Leistungen erbringen. Anstatt sich auf aktiv Stellensuchende zu konzentrieren, suchen Sie auch an den weniger offensichtlichen Orten nach passiven Kandidaten. Dann sollten Sie überzeugend darlegen, warum diese ihre derzeitige Stelle für ein besseres Angebot in Ihrem Team verlassen sollten.

Die Detailarbeit:

Überdenken Sie Ihre derzeitige Meetingstruktur.

Wenn Sie den ganzen Tag nur in Meetings verbringen und fast keine Zeit für Ihre Aufgaben haben, müssen Sie u. U. eine andere Methode finden, um Informationen im Büro weiterzugeben. Meetings können ein wertvolles Tool sein, um alle Mitarbeiter auf den gleichen Informationsstand zu bringen. Zu viele Meetings führen jedoch zu Unproduktivität und rauben kostbare aktive Arbeitszeit. Lassen Sie es nicht dazu kommen, dass Ihre Mitarbeiter abschalten. Reduzieren Sie Meetings auf ein Mindestmaß und beziehen Sie gleichzeitig alle in laufende Projekte ein.

Verabschieden Sie sich von einer sinnlosen Richtlinie.

Haben Sie strenge Richtlinien bezüglich des Arbeitsmaterials, das Ihre Mitarbeiter anfordern dürfen? Diese Regeln sind häufig nicht nur veraltet, sondern sie geben den Mitarbeitern auch das Gefühl, um Erlaubnis fragen zu müssen, um sich die für ihre Arbeit erforderlichen Werkzeuge zu beschaffen. Die zusätzlichen 50 € sind es wert, Ihren Mitarbeitern die gewünschten Materialien zu besorgen, anstatt auf Prinzipien zu bestehen. Hinterfragen Sie also die Regeln in Ihrem Mitarbeiterhandbuch und streichen Sie alle Richtlinien, die veraltet oder nicht relevant für Ihre aktuelle Arbeitsumgebung sind.

Respektieren Sie Nachtmenschen.

Die zunehmende Digitalisierung lässt fest geregelte Arbeitszeiten mehr und mehr verschwimmen. Wenn Mitarbeiter auch außerhalb der geregelten Arbeitszeiten an Projekten arbeiten, bestehen Sie nicht auf festen Anwesenheitszeiten. Öffnen Sie Ihre Firmenkultur, um den Mitarbeitern mehr Flexibilität zu geben, selbst wenn dies nur gelegentlich möglich ist. Sie werden feststellen, dass die Produktivität stark ansteigt, wenn Ihre Mitarbeiter zu flexiblen Zeiten und ortsungebunden arbeiten können. Letztendlich zeigt diese Flexibilität auch, dass Ihr Unternehmen bereit ist, sich weiterzuentwickeln und sich an neue Situationen anzupassen.

Seien Sie flexibel, wenn ein Mitarbeiter krank wird.

Seien wir ehrlich: Wenn ein Mitarbeiter sich hustend durch das morgendliche Meeting quält, hat niemand etwas davon. Der kranke Mitarbeiter kann sich an diesem Tag nicht auskurieren, und der Rest des Teams macht einen weiten Bogen um ihn, um sich möglichst nicht anzustecken. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie ihnen vertrauen, und lassen Sie sie selbst entscheiden, wann sie krank sind und besser zu Hause bleiben. Die anderen Mitarbeiter stecken sich nicht an und der gegenseitige Respekt wird gefördert.

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